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Selbsterkenntnis
Lernen, im Spiegel des Erlebens zu lesen

 

Die Überzeugungen, die ich für wahr halte und die daraus resultierenden Gefühlszustände, die ich gewohnheitsmäßig einnehme, sende ich wie Infowellen aus, deren Inhalte im holographischen Feld als mein Erleben, als meine Welt, gespiegelt, also bestätigt werden.

So kann ich, wie in einem Spiegel lesend, aus meiner Erlebensrealität ableiten, welchen Überzeugungen, welchen Gefühlszuständen, ich vorwiegend unbewusst immer noch Kraft gebe. Ich bekomme Gelegenheit, meine ureigenste Sicht auf die Welt und auf mich selber bewusster wahrzunehmen.

 Meine Unterstützung besteht darin,

 

 

Nachhaltige Veränderung geschieht nur im „Innen“

 

„Bringe die Dinge in Ordnung, bevor sie existieren“ (aus dem Tao Te Ching)

„Die Welt da draußen“, also die Spiegelung der bewussten oder unbewussten Weltsicht für das wirkliche, aus sich heraus existierende Leben zu halten und zu versuchen, im „Außen“ etwas nachhaltig zu ändern, wird nicht gelingen. Dieses käme dem Versuch gleich, einen Hut „im Spiegel“ abnehmen zu wollen. Nur, was vor dem Spiegel stehend verändert wird, verändert das Bild im Spiegel und so werden sich alle Sicht- und Denkweisen, die erkannt und nachhaltig verändert werden, (unterschiedlich zeitverzögert) in der jeweiligen Erlebenswelt verändert zeigen.

 Wir sind die Schöpfer unseres Erlebens, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. 

 Ich unterstütze darin,


 

 

 "Dienerarbeit"

 

Alle Erscheinungen, die den Weg zurück zum wahren Selbst und zur Entfaltung des vollen Potentials behindern oder erschweren, nenne ich „Diener“. Ihre ursprüngliche Aufgabe war es, Abspaltung dort zu ermöglichen und aufrecht zu erhalten, wo Phänomene des Erlebens und Erfassens eine nicht verkraftbare Überflutung des Systems zur Folge gehabt hätten. Diese "Schutzmaßnahme" wird im Laufe der Zeit als Überlebenshilfe tief im Unterbewussten verankert und mehrfach abgesichert. Sie besteht aus automatisierten, aufeinander eingespielten, körper-, gefühls- und verstandesgesteuerten Abläufen und Zuständen, die darauf konsequent ausgerichtet sind, im Zusammenspiel den Status Quo zu erhalten, der einst Anpassungsfähigkeit und damit das Überleben gesichert hat. Werden sie nicht als dienende Anteile einer Schutzmaßnahme durch Bewusstwerdung erkannt, gewürdigt und entlassen, bleiben sie über die Zeit hinweg weiterhin Grundpfeiler der eigenen, im außen immer wieder bestätigten Weltsicht und Identifizierungsebene. "Diener" sind wie Stabilisatoren des vermeintlich Alt-Bewährten und werden wie ein Automat aktiviert, sobald es entsprechende Auslöser gibt. Erschwerdend ist, dass die Anhaftung an die Weise des Überlebens Suchcharakter hat.

Sobald ich den Status Quo meiner gewohnten Weise, mich durch das Leben zu bewegen, spürbar in Frage stelle, tauchen die „Diener“ auf, um diesen zu sichern und von persönlicher Veränderung oder Erweiterung des Potentials abzulenken. Sie können als innere Nebelzustände, Einwürfe des Verstandes, diverse körperliche Zustände etc. auftreten und erhebliche Sogkraft entfalten, welche dazu beitragen soll, unbedingt den alt gewohnten Zustand aufrecht zu erhalten. Steige ich, nicht erkennend, wer sie wirklich sind, auf ihre Aktivitäten ein (als würde ich auf einen Schlitten steigen, den sie mir vor die Füße stellen), gelingt es ihnen, mich geschickt aus der "Gefahrenzone" zu entfernen, was ja primär ihre Aufgabe war. So erweisen sie sich als treue Helfer, die ihre damals entgegengenommene Aufgabe konsequent ernst nehmen, als wäre die Gefahr immer noch direkt immanent. "Diener" sind wie durchgängig aufmerksame, hochkreative, sich den Notwendigkeiten anpassende Wächter meiner von mir selbst erschaffenen Überlebensmaßnahmen.

Jeder "Diener" erzählt etwas von dem, was ich einst durchlebt habe.

Im Laufe meiner langjährigen Tätigkeit habe ich erkannt, dass alles Erschaffene ein Wesen besitzt, so auch die „Diener“. Dieses nutze ich bei meiner Arbeit mit den jeweils auftauchenden Aspekten der Gesamt-Schutzmaßnahme. So sehe ich in „Dienern“ Wesenheiten, die, aus dem Urgrund aller Potentiale stammend, sich genau in die Erscheinung haben manifestieren lassen, die zum jeweiligen Überleben benötigt wurde. Tauchen sie in einer Sitzung auf, wird im Dialog mit ihnen sichtbar, dass sie von ihrem Wesen her absolut treu und zuverlässig ihren Auftrag genau so durchführen, wie es einst für das jeweilige Überleben notwendig war. Der Grad, mit dem sie an ihrer Aufgabe unbeirrt festhalten, zeigt an, wie wichtig diese spezifische Weise ihres Wirkens tatsächlich für das Überleben war.

Sobald sie aus einer erweiterten, umfassenderen, wacheren Perspektive heraus erkannt und aufrichtig gewürdigt werden als das, was sie wirklich sind, führt dieses zu einem stimmigen Abschluss des „Arbeitsverhältnisses“. Sie können dann, wie gute Diener oder Angestellte, stolz und getrost in den Ruhestand gehen und werden der Bewusstwerdung und Integration bislang abgespaltenen Erlebens und der Eröffnung neuer Perspektiven nicht mehr im Wege stehen. Je klarer ich erkenne und würdige, wer ich wirklich bin (geistiges Schöpferwesen) und je klarer ich erkenne, wer die "Diener" wirklich sind (das Überleben sichernde Schutz-Aspekte), desto einfacher erfolgt die Ablösung der "Diener". Sind „Diener“ nicht bereit, wieder dorthin zurückzukehren, wo sie ursprünglich hergekommen sind, weist das darauf hin, dass bestimmte Gegebenheiten noch nicht ausreichend im "Raum des zulassenden Gewahrseins" (s.u.) als das an-erkannt und gewürdigt worden sind, was sie wirklich sind. Hartnäckige "Diener" sorgen dafür, dass alle bislang noch unbewussten Aspekte des Erlebens ins Bewusstsein gelangen können und nichts "unter den Teppich gekehrt" wird.

Im "Raum des zulassenden Gewahrseins" unterstütze ich dabei,

 

 

Transformation und Rückanbindung
im
Raum des zulassenden Gewahrseins“

 

Die Begleitung des Erwachens-Prozesses, bei dem Bewusstwerdung und ein Wechsel der Identifikationsebene stattfindet, ist Kernpunkt meiner Arbeit. Hierbei dient der Raum, den ich den „Raum des zulassenden Gewahrseins“ nenne. In diesem Raum wird alles, was sich zeigt, als relevant angesehen und in seiner Erscheinung, genau so, wie und als was es sich zeigt, willkommen geheißen und gewürdigt.

Es geht darum, eine Erfahrung, während sie uneingeschränkt zugelassen wird, als bloße Erfahrung, also als relative Erscheinung, anzuerkennen.

Der „Raum des zulassenden Gewahrseins“ ermöglicht durch nichteingreifende Beobachtung die vollständige Bewusstwerdung aller inneren Erscheinungen, die im Moment der Beobachtung ins Gewahrsein gelangen wollen. So kann die Bewusstwerdung, Würdigung und Ablösung der noch aktiv wirkenden „Diener“ und sämtlicher Rückstände aus früherem Erleben gelingen und Erfahrung als bloße Erfahrung anerkannt und gewürdigt werden.

Im "Raum des zulassenden Gewahrseins" geschieht dieses

Echte Transformation geschieht, wenn ich auf mein Erleben "drauf“ schauen kann und es als meine eigene Kreation anerkenne, anstatt als machtloses Opfer "drin“ zu bleiben und ihm weiterhin Wahrheitsgehalt zu schenken.

Je mehr dieser Transformationsvorgang gelingt und die Identifikation mit der Perspektive eines machtvollen Schöpferwesens sich festigt, kann der Fokus zunehmend auf die Erschaffung neuer Erlebensräume gerichtet werden.  

 


 

Relevanz der verschiedenen "Identifikationsebenen"

 

Wir sind wie Träumende, die, je tiefer sie schlafen, desto stärker mit dem Trauminhalt und der Person im Traum verschmolzen sind. Je tiefer der Schlaf, desto größer das Vergessen, wer wir in Wahrheit sind.

Aus welchen Augen ich in die Welt blicke, macht einen enormen Unterschied. Verharre ich in bestimmten Bereichen immer noch in der Sichtweise des ausgelieferten, überforderten Kindes und projiziere und interpretiere dementsprechend? Kann ich bereits aus den Augen eines Erwachsenen blicken, der weiß, dass seine Weltsicht relativ ist und nicht generell für alle gilt? Schaue ich immer noch aus den Augen, eines Wesens, das sich für relativ machtlos hält und glaubt, von äußeren Bedingungen abhängig zu sein? Oder kann ich bereits aus den Augen eines unbegrenzt machtvollen geistigen Wesens blicken, welches im Erwachensprozess in der Lage ist, alles Erleben als ein von ihm oder ihr selbst erwünschtes und erschaffenes zu würdigen und vollständig fühlend zu erfassen?

Ich bin nicht die von mir erschaffene Persönlichkeit, ich bin geistiges Schöpferwesen, welches die von mir erschaffene Persönlichkeit als Vehikel nutzt, um Erleben zu ermöglichen.

Ich biete einen Raum, der ermöglicht dass,

 
 

 

Festigung der höchsten Identifikationsebene

 

Ich gehe davon aus, dass wir jetzt, nach tausenden Jahren mit wiederkehrenden Inkarnationen, in einer Zeit leben, in der wir dabei sind zu unserem eigentlichen Potential eines unbegrenzt wirkenden, wachen Schöpferwesens zurückzukehren. Wir sind dabei, wie aus einem Traum erwachend, diesen zunehmend klarer als solchen zu erkennen und die mit uns noch verhafteten „Traumrückstände“, sei es aus dieser oder anderen Inkarnationen, abzulösen. Wir sind dabei zu erkennen, dass wir die Träumenden sind, die selber den Wunsch hatten, Träume zu erschaffen und mannigfaltige Erelbensbereiche in ihnen zu durchleben, welche wir nun durch den Prozess der Bewusstwerdung und des Erwachens als Erfahrung vervollständigen und zum Abschluss bringen. So sind wir jetzt dabei, uns wieder zunehmend als unbegrenzt machtvolle Schöpferwesen zu erfahren und diese auch zunehmend bewusst zu SEIN. Als solche sind wir frei, im Raum unbegrenzter Möglichkeiten vollständig neue Realitäten und Daseinsweisen zu erschaffen, sowohl das eigene Leben, als auch das Kollektiv betreffend.

 "Wir stoßen nur an die Grenzen, an die wir glauben" (Autor unbek.) 

Meine Aufgabe sehe ich darin,

 

 

Bewusstes Erschaffen

 

Je wacher und bewusster die Verankerung im Schöpfer-Sein ist, desto offensichtlicher wird es, dass alles Erschaffene relativ und veränderbar ist. Es besteht dann Klarheit darüber, was Ursache und was Wirkung ist, im Sinne von: Was ich für wahr halte (bewusst oder unbewusst) das erlebe und erschaffe ich und nicht: Was ich erlebe, was mir als Erschaffenes begegnet, halte ich für wahr.

Was für wahr gehalten, bzw. womit sich identifiziert (eins sein) wird, hängt vom Wachheitsgrad ab. Je „schlafender“, desto mehr wird aus dem im „Außen“ in der Vergangenheit Erlebtem die Erschaffens-Grundlage abgeleitet, also das, was für wahr gehalten und abgespeichert wird. Entsprechend wird das, was dadurch erschaffen wird, „Altes“ reproduzieren und Gehabtes bestätigen. Je „wacher“, desto mehr wird das im Moment des JETZT lebendige Er-LEBEN zur Erschaffens-Grundlage und entsprechend wird diese die nicht mehr aus der Vergangenheit abgeleitete Zukunft bestimmen, sondern NEUES, lebendiges SEIN reflektieren.

Meine Aufgabe sehe ich darin,